Cultura e tradizione - Kultur und Tradition

Giorgio Moroder

Giorgio Moroder wurde am 26. April 1940 in St. Ulrich in Gröden geboren. Gegen Ende der 1960er Jahre zieht er nach München, wo er die Schule von Pete Bellotte besucht. Moroder spielt die ersten Singles ein und 1972 kommt sein erstes Album heraus.

 

In dieser Zeit tauscht Moroder den Bass gegen den Synthesizer ein, hört Kraftwerk und ist fasziniert von den Soundtracks der Science-Fiction-Filme. Und er trifft Donna Summer, die afroamerikanische Sängerin, die die Musik des jungen Künstlers mit Soul-Elementen bereichert und mit der er 1974 das erste Album „Lady of the night" herausbringt, das den Beginn der Discomusik markiert.

 

Nach 1979, dem Jahr, in dem er das Album „E=mc²" herausbringt, widmet sich Moroder der Komposition von Filmmusik, die er in seinem Studio in Los Angeles aufnimmt. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Soundtracks von „12 Uhr nachts - Midnight Express" (1978) von Alan Parker, „Ein Mann für gewisse Stunden" (1980) von Paul Schrader, „Flashdance" (1983) von Adrian Lyne, „Scarface" (1983) von Brian De Palma, „Die unendliche Geschichte" (1984) von Wolfgang Petersen und „Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" (1986) von Tony Scott.

 

Giorgio Moroder ist auch der größte, zeitgenössische Hymnenkomponist, denn aus seiner Feder stammt die Musik für die Olympischen Sommerspiele 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul, für die Fußballweltmeisterschaft 1990 und die Olympiade 2008 in Peking.

 

Moroder hat mit italienischen Künstlern, darunter Gianna Nannini, Edoardo Bennato und Adriano Celentano zusammenarbeitet. Zudem gab es Kooperationen mit den größten internationalen Künstlern unserer Zeit, wie David Bowie, Freddy Mercury, Barbra Streisand, Elton John, Blondie, Janet Jackson, Cher, Olivia Newton-John, Blondie, den Eurythmics, Mr. Big, Chaka Khan, Bonnie Tyler, Falco und in letzter Zeit mit Jessica Simpson und Beyonce.

 

Abgesehen von zahlreichen Preisen und Auszeichnungen hat Giorgio Moroder drei Oscars gewonnen, und zwar:

  • 1979 - Oscar für den besten Soundtrack in „12 Uhr nachts - Midnight Express"
  • 1984 - Oscar für den besten Song für „Flashdance...What a Feeling" aus dem Film „Flashdance"
  • 1987 - Oscar für den besten Song für „Take My Breath Away" aus dem Film „Top Gun".

 

2005 wurde Moroder vom italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi der Italienischen Verdienstorden in der Klasse „Commendatore" und 2010 der große Verdienstorden von der Autonomen Provinz Bozen, Südtirol, verliehen.

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